Aktuelles Praxis Keller

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Handynutzer bitte im Querformat lesen!
05.09.1988 – 05.09.2022
34 Jahre Praxis Dr. C. Keller
5.485 durchgeführte Covid-Impfungen (07.04.21-02.02.23)

Der Omikron BA.4/BA.5 Impfstoff (Biontech) ist in ausreichenden Mengen verfügbar!
Unsere Anfrage, ob dieser auch gegen die neue Variante XBB1.5
schützt, hat Biontech unter Hinweis auf eine unveröffentlichte Studie wie folgt beantwortet:
Antwort Biontech 6.1.23:
Improved Neutralization of Omicron BA.4/5, BA.4.6, BA.2.75.2, BQ.1.1, and XBB.1 with Bivalent BA.4/5 Vaccine! d.h. in jedem Fall verbesserte Wirksamkeit im Vgl. zum bisherigen Comirnaty Klassik-Impfstoff.

Link: Bivalenter Biontech BA4/5 schützt auch gegen BQ1.1

Link: Von wegen Immunität nach Infektion: Die Risiken und Organschäden nehmen mit jeder Corona-Erkrankung erheblich zu!
21.01.23 Link: Lauterbach warnt vor unheilbarer Immunschwäche nach mehreren Coronainfektionen
23.1.23 Lauterbach rudert zurück: „Studien zeigen mittlerweile sehr deutlich, dass die Betroffenen es häufig mit einer Immunschwäche zu tun haben, deren Dauer wir noch nicht kennen…“
In Deutschland gibt es derzeit ca. 1 Millionen Patienten mit Long-Covid-Syndrom, weltweit 65 Millionen.

21.01.23 Es ist daher (s.die obigen Links zur Immunität/Folgen einer/mehrerer Infektionen) aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar, angesichts der weiterhin hohen Infektionsgefahren und der möglichen Folgen einer/mehrerer Infektionen (zunehmend hohe Rate nicht erfasster Infektionen), sich stur nach der STIKO Empfehlung zu richten (die hinken bekanntermaßen immer hinterher) und den jüngeren Patient*Innen einen 2./3./ggf. 4. Booster – insbesondere mit den neuen Omikron Impfstoffen – zu verweigern (wie es manche Praxen so machen)!
Unserer Erfahrung nach ist es für alle ab dem 12. LJ. sinnvoll, spätestens nach 6 Mon.
(bzw. 3 Monate nach einer Infektion) eine weitere Auffrischung mit Omikron-Impfstoff durchzuführen und damit den Impfschutz zu verbessern. Insbesondere vor dem Hintergrund des immer weitergehenden Abbaus von Schutzmaßnahmen u. umfassenden Lockerungen.
Nach wie vor ist eine Corona-Infektion keine harmlose Krankheit.
Der neueste Biontech Impfstoff besteht je zur Hälfte aus dem bisherigen (Delta)-Impfstoff und der Neuentwicklung gegen Omikron BA 4 u.5. Er ist sehr wirksam und gut verträglich. Das gilt auch für Moderna BA4/5.
Wer diese Auffrischung/Ergänzung des Impfschutzes
unterlässt, riskiert in hohem Maße eine Omikron-Infektion!!!
6 Mon. nach der letzten Boosterung mit dem bisherigen Impfstoffen ist allenfalls noch ein Schutz vor schwerem Verlauf vorhanden – aber sicher nicht vor symptomatischer Infektion – vor allem nicht gegen Omikron.

Die derzeit bei uns betreuten zahlreichen Covid Erkrankten sind zu einem hohen Prozentsatz die, deren letzte Impfung 4-6 Monate und länger zurücklag!!
Und vor allem: es gibt ausreichend Impfstoff! Nutzen Sie die Chance, sich zu schützen!
Vermeiden Sie damit ein Long-Covid-Syndrom und andere Spätfolgen.

IMPFTERMINE Di+Do Nachmittags 16-18 Uhr (und vormittags nach Vereinbarung). Bitte Voranmeldung.
Zur Impfanmeldung bitte eine Mail an anmeldung@praxis-keller.de.
Covid-Impfung und Grippe-Impfung, oder alternativ auch Pneumokokken können (gemäß RKI-Empfehlung) zusammen verabreicht werden!! Das macht keinerlei Probleme.

05.11.22: Neueste Daten: Angepasster Impfstoff zeigt deutlich verbesserte Wirksamkeit gegen Omikron

Hier lesen Sie, warum Boostern eher VOR der Frist von 6 Mon. erfolgen sollte!! Eindrucksvolle Daten! – Der Impfschutz nimmt deutlich schneller ab, als bisher gedacht!

Und PS: Dr. C. Keller hat gerade seinen 4. Booster (6.Impfung) mit Biontech BA 4/5 erhalten und
bisher keine Covid-Infektion gehabt. Alle Praxismitarbeiterinnen sind ebenfalls ausreichend geimpft.

Derzeitiges Ärgernis: Nicht lieferbare Medikamente:
17.11.22: Die Liste nicht lieferbarer Medikamente wird leider immer länger:
Veröffentlichte Lieferengpassmeldungen für Medikamente – Infos hier (Pharma.net Bund)
N-TV: Lieferengpässe Medikamente – die Lage ist schlimm

Zum 1.1.2023
Was gibt es Neues in der Praxis und im Gesundheitswesen??
Die Politik/Kassen verweigern der ambulanten Medizin in jeder Hinsicht Wertschätzung, Unterstützung und notwendigen Inflationsausgleich. Tierärzte werden in der Gebührenordnung deutlich besser honoriert als die seit 1996 (!!!) nicht einen Cent erhöhte GOÄ (f. Privatpat) und der budgetierte EBM mit den Budgets f. GKV Pat. es ermöglichen.
Dieses muss zwangsläufig zu organisatorischen Konsequenzen führen!
Die Fachärzte haben als Konsequenz der Streichung der Neupatientenregelung ihre Sprechzeiten und die Terminvergabe für Akutpatienten drastisch reduziert – und nehmen diese idR nur noch als „Hausarztvermittlungsfall“ an, d.h. mit vorherigem Besuch und Fax/Tel. Terminanmeldung durch den HA. Das ist de facto das Hausarztmodell für alle durch die Hintertür!
Und es ist zu erwarten, dass die Telefonleitungen bei den FÄ dauerbesetzt sind…
Das ist z.T. so allerdings auch nicht statthaft.

Statement der KVH zur Frage „Was ist (k)ein Hausarztvermittlungsfall?
Microsoft Word – Nr-2 Stand-19-1-12

Und wir haben eigentlich andere Aufgaben, als hinter Facharztterminen her zu telefonieren und hierfür auch keine Personalkapazitäten. Daher haben wir ein automatisiertes Anmeldefax generiert.
Leider muss auf der Überweisung der Termin und die BSNR des Facharztes vermerkt werden, so dass die Termin-Rückbestätigung der FA Praxis vor Ausstellung der Überweisung abgewartet werden muss. Glückwunsch an die Kassen/Politik für die Schaffung dieser neuen bürokratischen Hürden beim FA Besuch. Prof. Lauterbach arbeitet i.Ü. mit Hochdruck an einem „Entbürokratisierungsgesetz“…wir sind gespannt…
Diese neue Regelung dürfte zu erheblichen Terminproblemen beim geplanten FA Besuch, aber auch beim zuvor notwendigen HA Besuch führen. Überweisungen/Rezepte können ohne Arztkontakt weiterhin leider nicht ausgestellt werden. Für diese rigiden und antiquierten Abrechnungsmodalitäten können wir nichts – müssen sie aber beachten. Ebensowenig für die weiterhin bestehenden deutlichen Beschränkungen der Abrechnung bei Videosprechstunden. Diese könnte viel häufiger genutzt werden, als es aus diesen Gründen derzeit möglich ist.
Freitags sind wir ab sofort aufgrund notwendiger Energie-u. Personalkosteneinsparungen nur noch per Videosprechstunde, Mail, Handy bzw Medflex im Homeoffice zu erreichen.
Seit dem 9.1.23 stellen wir auch eAU’s aus – sehen dieses alles aufgrund erheblichen unbezahlten Mehraufwandes und eher geringem Nutzen für Patienten/Ärzte allerdings sehr kritisch.
Die Nutzung von allen anderen „Errungenschaften“ der Telematik (e-Rezept, e-Pat.-Akte etc.) ist uns nun ebenfalls grundsätzlich möglich, würde aufgrund des damit verbundenen Zeitaufwandes die Terminknappheit in erheblichem Maße verstärken und wird aus diesem, aber auch rechtlichen Gründen (Beweislastumkehr im Haftungsfalle), völlig unzureichender Honorierung dieser aufwändigen Mehrarbeiten, derzeit noch vermieden.
Voraussetzung auf Patienten:Innen-Seite ist eine NFC fähige eGK und eine vorhandene PIN (s. Link eRezept unten).
Sorry, leider gibt es keine besseren Nachrichten aus dem Gesundheitswesen zum neuen Jahr.
Resümee zum Abschluss der vierten Arbeitswoche (03.02.): Die eAU lässt sich zu 100% versenden; bisher drucken wir sowohl für den Pat. als auch den AG noch ein Exemplar aus.
Im Rahmen von Videosprechstunden konnten weitere e-Rezepte digital übertragen werden. Der dazu notwendige A4 (!) Ausdruck (1 Seite A4! – wie hirnrissig ist das denn bei einem digitalen RP) mit dem QR Code zur Vorlage in der Apotheke wurde dann per Medflex als PDF hochgeladen. Na geht doch, wenn auch für alle sehr mühsam und derzeit noch erheblicher Mehraufwand. Bei einem Patienten war das in der Apo angeblich nicht einlösbar…
Das kann alles noch deutlich verbessert werden seitens Gematik/Kassen/KBV. Ab Mitte des Jahres soll laut KBV ein eRP mit der eGK eingelöst werden können. Die Patienten, die sich schon jetzt eine Handy-App für die Rezepte bei der Kasse besorgen und sich dort aufwändig identifizieren, haben es mit den digitalen Rezepten allerdings leichter…
Infos und Anleitung zur offiziellen e-Rezept APP und Downloadlink finden Sie hier!

Unser ehemals weltbestes Gesundheitssystem steht dennoch ohne kurzfristige tiefgreifende Reformen am Rande des Kollapses. Sowohl im Krankenhaussektor als auch ambulant.
Wohin diese fatale Entwicklung führen kann, kann jeder derzeit eindrucksvoll am englischen NHS/Gesundheitssystem sehen…

Liebe Patientinnen und Patienten – Haben Sie bitte Verständnis für die coronabedingten Umstrukturierungen des Praxisbetriebes.
Weiterhin: Praxisbesuch nur mit FFP2-Maske!!! Und einem aktuellen Corona-Schnell-Test falls Ihre 3.oder 4. Impfung mehr als 6 Monate her ist. Alternativ: gleich einen Impftermin vereinbaren.
Ebenso: Für
Ungeimpfte Praxisbesuch nur mit einem aktuellen Corona-Schnelltest !!
Ein Praxisbesuch mit akuten Infekten ist weiterhin nicht möglich. Dafür haben wir die Videosprechstunde. Die Corona-bedingten Umstrukturierungen haben bei allen Einschränkungen auch für Praxis-Patientenkommunikation deutliche Fortschritte gebracht…Videosprechstunden, Mailkontakt, digitaler Befundaustausch, e-AU, e-Rezepte… Es ist nicht alles nachteilig.

Zum 01.06.2022
Die Versendung von Rezepten/Überweisungen kann nur noch erfolgen, wenn Sie uns Porto hinterlegen; ggf. kann eine Zahlung mit der Geldsendefunktion an Freunde von Paypal erfolgen. Eine telefonische AU darf nicht mehr ausgestellt werden, sondern allenfalls per Videosprechstunde.
AU’s können versandt werden.
Es ist weiterhin zwingend (!) ein persönlicher Arztkontakt bei erster Rezeptbestellung im neuen Quartal erforderlich. Bitte kümmern Sie sich rechtzeitig um einen entsprechenden (Kurz-)Termin; Aufgrund der zu erledigenden Impfungen besteht ein längerer Vorlauf. Planen Sie das bitte ein!
Chronisch Kranke benötigen auch einen zweiten persönlichen Kontakt im Quartal und nicht eine blosse Anforderung von Rezepten zur Lieferung in die Apotheke.


ACHTUNG:
01.02.2022: Wir führen keine PCR Teste durch – weder bei Erkrankten noch zum Ausschluss einer Covid-Infektion. Nächstes Testzentrum befindet sich am Berner Markt vor der Berner Apotheke.
Dort werden nun auch PCR Testungen durchgeführt!!
Hinweis: Bei Infektpatienten:Innen, die mehrfach geimpft sind, sind die Schnellteste auf Covid in der Regel negativ!! (zu geringe Virenzahl auf den Schleimhäuten); d.h. leider nicht, dass keine Covid-Infektion vorliegt!! Ein PCR Test wäre positiv… wird bei neg. Schnelltest aber idR verweigert… da beißt die Katze sich doch in den Schwanz…


28.12.21 Öffentliche Klarstellung Prof. Dr. Karl Lauterbach BGM zur Impfschadenhaftung des
Staates:
Sie besteht auch bei Boosterung von Jugendlichen 12-17 J. (jetzt auch mit STIKO Empfehlung) sowie bei mehrfacher Boosterung > 3x (auch das ist ohne Stiko Empfehlung möglich und ins Ermessen des impfenden Arztes gestellt!); nicht jedoch bei Impfung von Kindern unter 5 Jahren!
Zitat: Nach Änderung der Corona-Impf-VO: „Covid-Impfungen können zulassungsüberschreitend durchgeführt werden, sofern das nach dem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse vertretbar ist.
Damit wurde Rechtssicherheit für alle Beteiligten geschaffen“.

 

Mehr als 3000 Impfdosen – Zeugnis unserer Arbeit seit April 21 – Foto Martina Victoria Keller

Zur Impfung erhalten Sie sofort Ihr digitales Impfzertifikat!!
Für bereits bei uns Geimpfte können diese rückwirkend ausgestellt werden!
Nicht eingetragene Covid-Impfungen können in Ihre Impfausweise eingetragen werden.
Bitte kurze Mail an anmeldung@praxis-keller.de. Werden per Mail zugesandt.
NEU: Wir stellen auch Impfzertifikate/Genesenenzertifikate für Patienten aus, die woanders geimpft wurden. Persönlicher Termin, Personalausweis, Impfbescheinigung sind mitzubringen!)

 

Derzeit wird das folgende Impfschema bei uns verwendet:
1. BioNTech und 2. BioNTech mit Abstand von 3 (-max 6) Wochen.
Booster nach 3 (bis 6) Monaten.
2. Moderna 1 und nach 4-6 Wo Moderna 2; Booster nach 3 (bis 6) Monaten.

Foto Martina Victoria Keller

Neu ab 9.7.21: gemäß STIKO: Impfung für Genesene
An Covid Erkrankte und Genesene können bereits 4 Wochen (!!) nach der Infektion eine Schutzimpfung erhalten (i.d.R. aber erst nach 3-6 Mon) – insbesondere bei weiter hohem Expositionsrisiko und Exposition gegenüber
Virusvarianten. Wer nach 3 Impfungen eine Omikron Infektion erleidet, benötigt nicht unbedingt eine weitere Auffrischung.

Neue Stiko Empfehlung vom 10.09.21 für Schwangere und Stillzeit
Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat heute eine generelle COVID-19-Impfempfehlung für Schwangere und Stillende ausgesprochen. Bisher nicht oder unvollständig geimpften Schwangere ab dem 2.Schwangerschaftsdrittel sowie nicht oder unvollständig geimpfte Stillende sollen demnach mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs geimpft werden.
Darüber hinaus empfiehlt die STIKO ausdrücklich allen noch nicht oder unvollständig Geimpften im ge­bärfähigen Alter die Impfung gegen COVID-19.

Krankengeld – Link: Verbraucherzentrale: Diese Fragen darf Ihre Krankenkasse Ihnen stellen

 

Hinweise zur Covid-Impfung bei Allergien und Hinweise zur Wirksamkeit der JJ Impfung hier klicken

Download von Aufklärungsbogen und Einwilligung für Covid-Impfung; Neueste Version Stand 20.6.21!
Bitte ausdrucken, ausfüllen und zur Impfung unterschrieben mitbringen:

Aufklärung/Einwilligung Biontech
Anamnese und Einwilligung mRNA-Impfstoff (Biontech) 6-21
Aufklärungsbogen mRNA-Impfstoff Biontech 6-21

Aufklärung und Einwilligung für Astra (Vaxzevria)/Johnson und Johnson (Janssen)
Anamnese und Einwilligung Vektor-Impfstoff (Astra/JJ)
Aufklärungsbogen Vektor-Impfstoff (Astra/JJ)

Informationen zur heterologen Impfung – DÄB
STIKO zur heterologen Impfung Astra/Biontech

STIKO Fragen und Antworten zur Covid-Impfung

(Stand 29.05.2022)

 

01.07.2022:
Telefonische Erreichbarkeit
: Diese ist leider aufgrund des erheblich vermehrten Arbeitsaufkommens derzeit weiterhin deutlich eingeschränkt! Das betrifft übrigens nahezu alle Hausarztpraxen in Deutschland!

Dafür bitten wir um Verständnis und Entschuldigung – können das zur Zeit aber nicht ändern.
Bitte blockieren Sie nicht durch wiederholte Anrufversuche in nicht dringenden Fällen die Telefonkapazitäten!

Es bestehen folgende Alternativen: Datengeschützte (!!) Nachricht über den Medflex Messenger
(dazu bitte einmalig anmelden zur Videosprechstunde, auch wenn Sie nur Nachrichten schicken möchten), oder über die Lifetime App, E-Mail. oder einfach Wunschzettel/Rückrufbitte in den Praxisbriefkasten; haben Sie aber bitte 1-2 Tage Geduld, bis wir antworten – wir werden in dieser Zeit mit Anfragen geradezu überhäuft (> 200 Mails tgl.)!
Auch das kann in der laufenden Sprechstunde nicht sofort bearbeitet werden!!!
Bitte nicht eine Anfrage auf mehreren Kanälen gleichzeitig!!

!! Wir können derzeit nicht garantieren, alle Behandlungswünsche umgehend zu erfüllen; wenden Sie sich daher bitte ggf. auch an andere Kollegen*Innen. Vielen Dank!

24.5.21 Beendigung der Teilnahme an DMP Programmen (KHK, Diabetes Typ 2, Asthma, COPD).
Nach reiflicher Überlegung haben wir beschlossen, die Teilnahme an obigen DMP Programmen ab sofort einzustellen. Der Aufwand und die dafür von der GKV gezahlte Honorierung stehen in keinem wirtschaftlich tragfähigen Verhältnis mehr; die Honorierung der immer aufwändigeren Dokumentationen (die auch für den Patienten selbst nur geringen Benefit haben, sondern vorwiegend die Einnahmen der Kassen aus dem Risikiostrukturausgleich vermehren) wurde seit der DMP Einführung (vor 15-20 J.) nicht einen Cent erhöht, die notwendigen Kontrolluntersuchungen werden entweder gar nicht honoriert (EKG) oder nur zum absoluten Dumpingpreis (Ergometrie/24h RR Messung/Lungenfunktion/Pat.-Schulungen), die notwendigen Blutuntersuchungen sind auch ohne jegliche Honorierung und die Erstellung und Übertragung der Dokumentationen kostet Stunden an wertvoller Zeit, die für Ihre Behandlung nicht mehr zur Verfügung steht. Das Interesse der Patienten/Innen zu den Kontrolluntersuchungen zu erscheinen, nimmmt beständig ab, d.h. sie müssen aufwändig erinnert und einbestellt werden.
Was bedeutet das für Sie?
Wenn Sie weiterhin Wert auf die Teilnahme an diesen Programmen legen, müssten Sie sich zumindest hierfür einen neuen Arzt suchen. Wir behandeln ansonsten Ihre Krankheitsbilder durchaus weiter (in bewährter Kooperation mit den entsprechenden Fachärzten) – aber nicht in diesen starren Vorgaben, sondern nach medizinischer Notwendigkeit.
Wir möchten die hierdurch gewonnen Zeiten lieber dazu nutzen, die Impftätigkeit zu intensivieren.

Anforderung von Rezepten:
bitte möglichst Rezeptbestellungen entweder per Fax (040-644 22 317) oder per Mail (anmeldung@praxis-keller.de) oder über den Medflex-Messenger/Lifetime App oder schriftlich mit einem Zettel in unserem Praxisbriefkasten! Bitte geben Sie uns 1-2 Tage zur Bearbeitung Zeit!! Wir können nicht hexen. Bestellen Sie bitte rechtzeitig und in der Regel den gesamten Quartalsbedarf!
BITTE NICHT AUF MEHREREN KOMMUNIKATIONSWEGEN GLEICHZEITIG BESTELLEN !!
Aufgrund veränderter Personalsituation bitten wir dieses unbedingt zu beachten!
Der Wunsch, insbesondere von Pflegediensten, Rezepte vorab in eine Apotheke zu faxen, verursacht einen immensen zusätzlichen Arbeitsaufwand und ist in Zukunft gebührenpflichtig!

Beachten Sie bitte: Nach wie vor ist ein persönlicher Arztkontakt einmal im Quartal erforderlich – i.d.R. bei Rezeptabholung. Planen Sie das bitte ein.

04.07.21
Bestimmung von Corona-Antikörpern im Blut: Wer wissen möchte/muss, ob er bereits eine Coronainfektion hatte oder den Impferfolg prüfen möchte, kann im Blut die SARS-CoV-2-Antikörper bestimmen lassen. Nach einer zum 1.2.21 erfolgten Methodenänderung werden jetzt quantitativ und hochaffin Antikörper gegen das Spikeprotein bestimmt; 2-4 Wo nach Symptombeginn für mind. 3-6 Monate bei ca 95% der Patienten nachweisbar; diese Antikörper sind auch bei erfolgreich Geimpften positiv; es ist aber noch nicht klar, wie hoch der schützende Grenztiter ist.
Als Igelleistung ca 35E. Unter bestimmten Voraussetzungen evtl. Kassenleistung.

 

Änderungen zum 01.07.2020
Abschaffung der Kopier-und Faxpauschale
Mit der Begründung, die elektronische Kommunikation fördern zu wollen, wurden von der KBV/GBA zum 01.07. die Vergütung für Befundkopien für mitbehandelnde Fachärzte abgeschafft… aus unserer Sicht eine nicht nachvollziehbare Fehlentscheidung, die (mal wieder) zu Lasten der Hausärzte, aber auch der Patienten geht. Zumal das sichere Email-Kommunikationssystem (KIM) als Alternative nur bedingt zur Verfügung steht!
Eine Hausarztpraxis ist ja nun kein unentgeltlicher Copyshop.
Konsequenz: Den Patientinnen und Patienten, die auf Ihrem Smartphone die Lifetime-App (kostenlos) benutzen, können Befundkopien dorthin kostenlos übermittelt werden; alle anderen müssen leider in Zukunft Befundkopien zur Mitnahme für Fachärzte bezahlen (30 ct/Seite) oder darauf verzichten.
Das gilt auch für die Übermittlung von Vorbefunden bei Arztwechsel.

01.10.2019 Erinnerung!
Gesundheitsscheck ab 35 – Neu auch zwischen 18 und 35.LJ!!!
Ab 35. nur noch alle 3 Jahre!!

Der bisher alle zwei Jahre mögliche Gesundheits-Check  ab 35 (Gesu – Herz-Kreislaufvorsorge)  wurde seitens der GKV ab dem 01.10.19 auf ein Intervall von drei Jahren verlängert. Dafür wurden die HDL/LDL-Cholesterin Werte und die Triglyceride in das Laborspektrum mit aufgenommen. Leider stellt dieses für die Patienten eine erhebliche Verschlechterung dar.
Zwischen dem 18. und 35. Lebensjahr kann dieser Check jetzt ebenfalls einmal (!) durchgeführt werden. Allerdings Labor nur bei entsprechendem Risikoprofil und eine Urin-Stix-Untersuchung ist gar nicht vorgesehen. (Kann Beides als Igelleistung durchgeführt werden)
Wir bieten Ihnen daher die Möglichkeit, jährlich einen Igel-Gesundheitscheck im Umfang der GKV Leistung durchzuführen zum Preis von 50 € (inklusive Urin und Labor im Umfang des GKV-Checks); dieses könnte auf Wunsch ergänzt werden durch ein komplettes großes Laborprofil zum Preis von weiteren 50E.  Weitere Laborwerte gegen Berechnung möglich.
Versuchen Sie bitte, diese Rechnung mit Hinweis auf Gesu alle 2J. im HZV System sich von Ihrer Kasse erstatten zu lassen!

Als Minimalprogramm wäre auch die Bestimmung des Fettstatus zum Preis von zehn Euro ohne körperliche Untersuchung möglich. 

03.04.19
Life Time – Befundberichte und Labordokumente digital an den Patienten/in auf’s Smartphone und an die Praxis
Ab sofort ist unsere Praxis an das Programm Lifetime.eu angebunden und dieses erlaubt die Versendung von Labor – und anderen Befundberichten digital und datenschutzkonform direkt aus dem Labor- und Praxiscomputer an die Smartphones unserer Patienten/Innen.
Es können von Patienten und Kollegen auch Vorbefunde und Arztbriefe digital angenommen werden. Diese Daten können gezielt vom Patienten auch wieder auf elektronischem Weg an einen der mitbehandelnden Ärzte weitergegeben werden. Die Daten sind Eigentum des Patienten und können ausschließlich von ihm benutzt werden.
Alle Daten liegen verschlüsselt vor und selbstverständlich verfügt die Lösung über das nötige Datenschutzsiegel. Eine echte Innovation zur Übermittlung von Laborbefunden und anderen Berichten  an unsere Patienten/Innen und auch zwischen behandelnden Kollegen.
Voraussetzung ist allerdings, dass der Patient/in die Lifetime-App auf seinem Smartphone installiert hat.
Das kann am Einfachsten erfolgen, wenn ein Dokument an den Betreffenden versendet worden ist.
Infos dazu unter www.lifetime.eu
Hinweis: Das System basiert auf dezentraler Datenhaltung, d.h. es findet keine dauerhafte Speicherung von Daten auf externen Plattformen statt. Daten werden ausschließlich lokal auf dem Praxis-Rechner und dem Patienten-Smartphone gespeichert

 

06.2018
Ultraschall-Screening auf Bauchaortenaneurysma für Männer ab 65J.
Ab sofort bei uns möglich die die neue Vorsorgeleistung der GKV:
Ultraschallscreening der Bauchschlagader (Aorta abdominalis) auf Erweiterung (Aneurysma).
Für Männer ab 65J. – auch in Kombination mit einer Ultraschall-Untersuchung des gesamten Bauches möglich bei medizinischer Indikation.

 

 

16.7.03
Hinweise für Opfer von Gewalt: Rat und Hilfe 040-428 03 –2130/3132; nachts und am Wochenende: 040-428 03-2127
Die Rechtsmedizinische Untersuchungsstelle des UKE (Gerichtsmedizin) befindet sich jetzt in modernen neuen und patientenfreundlichen Räumen:
sie bietet:
kostenlose medizinische Beratung/Untersuchung; Fotodokumentation und Spurensicherung; kostenlose Erstellung gerichtsverwertbarer Gutachten;
falls notwendig: Vermittlung am weitere Fachärzte; Beratung auch ohne Einschaltung der Polizei; alle Feststellungen unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht, bis das Opfer sie freigibt.

Erste Hinweise für Opfer von Gewalttaten:
Heben Sie Ihre zur Tatzeit getragene Kleidung auf (nicht Reinigen); Heben Sie auch weitere Spurenträger auf, falls vorhanden (z. B. Bettlaken, Tüchern); wenden sie sich so schnell wie möglich an die Rechtsmedizinische Untersuchungsstelle.
Bei Opfern von sexueller Gewalt: bitte keinerlei Reinigungsmaßnahmen vor der Untersuchung (auch nicht Hände waschen).
Ansprechpartner: Frau Dr. med. D. Seifert, Rechtsmedizinische Untersuchungsstelle für Opfer von Gewalt, c/o Institut für Rechtsmedizin, Butenfeld 34,22529 Hamburg. Tel. 0172-426 80 90

Stand  26.08.22